Vom Tierheim in die Familie
  • Ein guter Mensch kümmert sich um das Wohl seiner Tiere; ein böser hat kein Herz für sie.

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  • Im Gegensatz zum Menschen hat alles was der Hund macht hat seinen Grund.

  • Schau dir den Blick deines Hundes an. Kannst Du dann immer noch behaupten, er hätte keine Seele?

  • Ich habe große Achtung vor der Menschenkenntnis meines Hundes. Er ist schneller und gründlicher als ich.

Привет я пушкин

Hallo, ich bin Puschkin!

Nun ja, eigentlich wurde ich ja als Eliushkin geboren und mein russischer Name erklärt sich leicht aus meiner Herkunft, denn ich bin ein Barsoi und meine Rasse stammt aus Russland. Aber eigentlich bin ich ein Riesenkuscheltier und man nannte mich auch immer wieder "Puschel".

So wurde aus Puschel & Eliushkin eben Puschkin.

Geboren wurde ich am 15.03.2018 als Sohn von
Pagranitsjniki Dragomir & Scharkow's Donara.

Der Name Barsoi stammt vom russischen „борзый“ („borsy“, zu deutsch „Windhund“) ab. Bis etwa 1850 gab es keinen einheitlichen Typ; für den heutigen Barsoi selektierten Züchter aus etwa zehn unterschiedlichen Schlägen. Schon im 14. und 15. Jahrhundert wurde der Barsoi in Russland von Großgrundbesitzern zur Hetzjagd benutzt. Diverses Großwild, Füchse, Wölfe und Hasen wurden gejagt. Berühmt war die Zucht des Großfürsten Nikolai Nikolajewitsch. Bis um 1914 war der Barsoi der „Nationalhund“ der Russen.

Nikolai Nikolajewitsch Romanow (1856–1929)

Als Barsoi bin ich ein typischer, großer Windhund. Da ich aber schon über dem Durchschnitt liege, was meine Körpergröße angeht, gehöre ich jedoch den Ausnahmen meiner Rasse. Doch trotz allem bin ich wegen meinem rassetypischen Gesamtbild, dem langen Haar an den Rippen, der Vor- und der Hinterhand sowie an den Flanken, welches lang und von sehr feiner Textur ist, vollkommen konform zu meinem Rassestandard.

Als russischer Windhund bin ich ein liebenswürdiger und anhänglicher Begleithund, der ruhige Gelassenheit und eine Würde ausstrahlt. Fremden Menschen und Hunden begegne ich in der Regel mit vornehmem Misstrauen.

Als stolzer Vertreter meiner Rasse zähle ich, mit einer Renngeschwindigkeit von 70 Stundenkilometern und mehr, zu den schnellsten Landtieren der Erde. Dabei kann ich sehr hohe Geschwindigkeiten erreichen und sehr lange Strecken in einem konstanten Tempo zurücklegen.

Aber nur wenn ich will...

...und so sehe ich mit 18 Monaten aus!

 

Die ersten 5 Tage…

…waren aufregend und auch ganz spannend. Klar – am Donnerstag habe ich mein altes Rudel und somit meine vertraute Umgebung verlassen. Auch das neue Auto in welches in eingestiegen bin, war mir nicht ganz geheuer. Zwar durfte ich direkt hinter Onkel und Tante liegen, aber komisch war es schon. Im neuen Haus angekommen, musste ich alles erst einmal erkunden. Nun ja – erkunden ist nicht so ganz richtig, denn ich war es nicht gewohnt auf rauen Fliesen zu laufen die auch noch ganz warm sind. Auch war hier alles so anders. Ich musst erst ein wenig Mut fassen und mir dann den Garten genauer ansehen. Aber dann fiel mir auf, dass ich den ja schon kannte als ich mit meinen alten Zweibeinern zu Besuch war. OK – etwas was dann doch nicht so gruselig war.

Nachts hat dann die Tante eine Zeitlang bei mir geschlafen und mitten in der Nacht kam dann noch der Onkel vorbei. Am nächsten Morgen gab es dann ein leckeres Frühstück. Mittlerweile laufe ich morgens vor dem Frühstück ganz lieb am Fahrrad neben der Tante her. Danach freue ich mich ganz doll auf das was da so in meinen Napf gewandert ist. Bislang gab es jeden Morgen was anderes.

Nach den ersten Tagen schlafe ich nachts auch gut durch und kann über Tag fast immer zwischen Wohnzimmer und dem Garten hin und her wechseln. Nebenan wohn noch so ein kleiner Rüde, der ein wenig Angst vor mir hat und mich gelegentlich auch mal anbellt. Wenn der wüste, das ich eigentlich noch mehr Angst vor ihm habe…

Egal – mittlerweile traue ich mich sogar mich sogar an das Gesicht vom Onkel und zeige ihm, dass ich ihn auch ganz doll leiden mag. Offenbar weiß er es zu schätzen, denn von mir abgeleckt zu werden scheint ihm nichts auszumachen. Wenn mir dann doch mal langweilig wird, verstecke ich einfach mal ein paar Sachen der Zweibeiner und tue dann so, als wäre ich ganz unschuldig.

Das kann ich ganz gut wie das Bild hier zeigt…

Auch habe ich jetzt eine keine Freundin. Die heißt Canela und war hier lange Gasthund. Canela ist zwar eine kleine Bitch, aber ich mag sie und darum darf Canela sogar mit an meinem Knochen knabbern.

 

 

Vier Wochen gehen schnell vorbei!

Kaum zu glauben, aber es sind tatsächlich schon vier Wochen vergangen und ich fühle mich sau- *äh*, pudel- *falsch*, Puschkinmäßig wohl. Alle sind so lieb zu mir und finden mich total toll, lieb, nett, hübsch und großartig.

Onkel und Tante sehen das ebenso und konnten es gar nicht fassen als sie meine "Jugendbilder" sahen. Doch seht selbst. Ein echter Prince Charming...